Die Messung der Bodenfeuchte, zusammen mit anderen hydrologischen Daten wie Wasserständen und Abflüssen, hilft, die Dynamik der Grundwasserneubildung und der Wasserstände zu verstehen.
Es wurde festgestellt, dass Wasserstände in Flüssen und Seen stark auf die Grundwasserneubildung und weniger auf einzelne starke Niederschlagsereignisse reagieren.
Bodenfeuchtedaten dienen der Kalibrierung und Validierung von hydrologischen und Pflanzenwachstumsmodellen wie MONICA und SWIM.
Sie sind entscheidend für die hochaufgelöste, dreidimensionale Ermittlung der zeitlichen und räumlichen Verteilung der Bodenfeuchte, insbesondere in Bezug auf die Wasserbewegung von der Erdoberfläche durch den teilgesättigten Boden in den Grundwasserleiter.