Im Bereich der Unteren Spree bestehen nur begrenzte Möglichkeiten zur Speicherung bzw. Steuerung der Wasserflüsse. Dies sind u. a. der Neuendorfer See (Steuerung über das Wehr Alt-Schadow), der Schwielochsee (Steuerung über das Wehr Beeskow) bzw. die Stauhaltung des Oder-Spree-Kanals (OSK).

Im oberhalb gelegenen Spreeeinzugsgebiet befinden sich eine Anzahl von Speicher- und Steuerungsanlagen, welche den Zufluss zur Unteren Spree bedeutend beeinflussen.

Im sächsischen Teil (Obere Spree) sind dies die Talsperren und Speicherbecken Bautzen, Quitzdorf, Lohsa I und Bärwalde sowie das Wasserspeichersystem Lohsa II.

Im brandenburgischen Teil (Mittlere Spree) sind dies vor allem die Talsperre Spremberg zur Wasserspeicherung und -abgabe, innerhalb des Spreewaldes die Stau- und Wehranlagen zur räumlichen Umverteilung des Wassers auf die unterschiedlichen Flüsse und Fließe. Bedeutende Anlage unterhalb des Spreewaldes ist die Überleitung über den Dahme-Umflut-Kanal (DUK).