Um die oberirdische Entwässerung der Teileinzugsgebiete untersuchen zu können, wurden in den Fließgewässern Drucksensoren installiert, die die Änderungen der Wasserspiegelhöhe messen. Zu unterschiedlichen Wasserständen wird zudem der Abfluss gemessen, so dass eine Korrelation zwischen Wasserstandshöhe und Abflussmenge hergestellt werden kann. Um die Dynamik zwischen der Änderung des Grundwasserspiegels und der Wasserspiegelhöhenänderung in Seen messen zu können, wurden zudem Drucksensoren in den umliegenden Seen installiert.

Zur Messung der Grundwasserspiegeländerungen wurden  Drucksensoren in bestehenden Grundwassermessstellen installiert. Diese Brunnen sind überwiegend im ersten Grundwasserleiterkomplex (GWL 1) verfiltert, der überwiegend ungespannt ist und häufig eine hydraulische Verbindung zu Obeflächengewässern und Flüssen aufweist.

Um Daten über das Klima in ausgewählten Regionen zu erhalten, werden wir mehrere Klimastation im Norden unseres Einzugsgebiets installieren. Hier werden Niederschlag, Temperatur, Windgeschwindigkeit, Sonneneinstrahlung usw. gemessen. Wir werden auch die Daten einiger weniger Stationen des DWD in der Region nutzen, und um die Dichte der Klimadaten zu erhöhen. Außerdem beziehen wir die Daten privater Klimastationsbetreiber mit ein.

Bodenfeuchtemessungen sind im Projekt SpreeWasser:N aus verschiedenen wichtigen Gründen von Bedeutung, insbesondere im Kontext der Anpassung an Wasser-Extremeignisse wie Dürre und Hochwasser in der Region Berlin-Brandenburg.