Fokusregion von SpreeWasser:N ist das Einzugsgebiet der Unteren Spree in Brandenburg

Die Pilotregion der Unteren Spree liegt östlich und südöstlich zwischen Spreewald und Berlin, hauptsächlich im Bundesland Brandenburg .

Im Gebiet befinden sich weitausgedehnte Oberflächengewässer. Trotzdem kommt es klimatisch bedingt immer wieder zu einem geringeren Wasserdargebot im Verhältnis zu anderen Bundesländern.

Das Gewässernetz der Spree wurde im Laufe der Zeit durch folgende Maßnahmen stark anthropogen verändert

      • Landwirtschaftliche Komplexmelioration
      • Kulturbaumaßnahmen
      • Anschluss von Binneneinzugsgebieten
      • Verlegung sowieTrockenlegung von Fließstrecken unter anderem auch im Zuge der Braunkohleförderung

Hydrologie

Das Einzugsgebiet der Unteren Spree erstreckt sich nördlich des Neuendorfer Sees bis zum Standrand von Berlin, wo sie bei Erkner in den Dämeritzsee mündet. Der Verlauf der Spree ist stark eiszeitlich geprägt und hat in Brandenburg einen typischen Flachlandflusscharakter.  In der Pilotregion der Unteren Spree weist die Spree eine Länge von 125 km auf und ihr Einzugsgebiet erstreckt sich nach hydrologischen Gesichtspunkten über eine Fläche von 2.595 km².

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Wasserwirtschaft

Unter Wasserwirtschaft bzw. Wasserbewirtschaftung verstehen sich Planung, Steuerung und Betrieb wasserwirtschaftlicher Systeme (Wasserversorgungs-, Abwasserbeseitigungs-, Be- und Entwässerungs-, Kanal-, Hochwasserschutzsysteme) und wasserbaulicher Anlagen (Talsperren, Speicher) mit dem Ziel, die Wasserressourcen und das Ökosystem Wasser zu schützen sowie einen Ausgleich der Interessen verschiedener Nutzungen herbeizuführen.

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Wassernutzer 

Zunehmende Perioden mit Wassermangel während trockener Sommermonate sowie ein zunehmender Wasserbedarf verschiedener Nutzergruppen (Landwirtschaft, Industrie) erhöhen den Druck und das Konfliktpotenzial zwischen diesen Nutzergruppen.

Um die Ressource Wasser in der Pilotregion Untere Spree nachhaltig zu managen und das Wasserdargebot auf Dauer zu gewährleisten, ist es essenziell zu verstehen, wer in der Region wie viel Wasser nutzt.

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