Land Brandenburg gilt als eine „wasserhaushaltliche Problemregion“. Aufgrund der sandigen Böden versickern Niederschläge sehr schnell und das weit gespannte Netz an Oberflächengewässern erzeugen eine hohe Verdunstungsrate. Das daraus resultierende geringere Wasserdargebot und der ständig wachsende Wasserbedarf, vor allem im Großraum Berlin, erfordert eine Wassermengenbewirtschaftung in der Region. Aktuelle Maßnahmen zur Wassermengenbewirtschaftung stellt die Wasserspeicherung in Talsperren und Speicherbecken dar

Bewirtschaftungsstrategien

Ein wichtiger Baustein der Bewirtschaftungsstrategien ist das Niedrigwasserkonzept des Landes Brandenburgs. Hier werden über Referenzpegel die Niedrigwassersituation über eine sogenannte Niedrigwasserampel abgebildet.

Grün zeigt einen stabilen Wasserhaushalt an. Bei Gelb wird der hydroökologische Mindestabfluss unterschritten. Rot zeigt an, wenn es zu einem extremen Niedrigwasser kommt. Die Niedrigwasserampel gibt an, ob Handlungsbedarf besteht, zur Vermeidung von ökologischer Schäden.