Es kommen Veränderungen auf uns zu - Was genau?

Klimaprojektionen weisen darauf hin, dass Extremereignisse wie Dürreperioden oder Überflutungen in ihrer Häufigkeit und Intensität zunehmen werden. Durch diese klimatischen Veränderungen werden sich relevante Bilanzgrößen des Wasserhaushalts langfristig verändern. Derzeit fehlen jedoch für viele Regionen in Deutschland detaillierte Untersuchungen zur Sensitivität des hydrologischen Systems auf die prognostizierten Extremereignisse.

 

Sinkende Grundwasserspiegel 

Brandenburg weist gut durchlässige Grundwasserleiter auf

Regionaler Trend bei den sinkenden Grundwasserständen

Messdaten bereits ab den 1960er Jahren, mit Rückgängen von bis zu 50 cm/Jahr

(Hydro-)Geologische Heterogenitäten erschweren Auswertung und Vorhersage

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Wasserbedarf

Klimaveränderungen, Wandel in Demographie und wirtschaftliche Entwicklung erhöhen den Druck auf verfügbare Wasserressourcen und den Bedarf an Trink- und Brauchwasser in Brandenburg.

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Klimaszenarien 

Der natürliche Treibhauseffekt wird von Treibhausgasen wie Wasserdampf und Kohlendioxid verursacht. Ohne ihn wäre die Erdoberfläche im globalen Mittel etwa 18°C kälter als beobachtet.

Natürliche und vom Menschen gesteuerte Verbrennungs- und Verrottungsprozesse setzen in Pflanzen und fossilen Energieträgern gebundenes Kohlendioxid frei.

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„Hydrologisch-klimatische Stressperioden“ führen zu Verschiebungen zwischen Wasserbedarf und -dargebot und zu Konflikten bei der Verteilung des verfügbaren Wassers. Eine Anpassung der Wassernutzung an den Klimawandel kann nur erfolgreich sein, wenn sämtliche konkurrierenden Bereiche Anpassungsstrategien entwickeln, eine Priorisierung der Wassernutzung temporär erfolgt, ein Risikomanagementetabliert und Handlungsoptionen ausgearbeitet werden.